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Ablauf des Konkursverfahrens


Ablauf des
summarischen
Konkursverfahrens


Ablauf des summarischen Konkursverfahrens


Nach der Eröffnung des Konkurses durch das Konkursgericht gehen die Akten zur Durchführung des Konkursverfahrens an das zuständige Konkursamt. Dieses nimmt zunächst ein Inventar über das zur Konkursmasse gehörende Vermögen auf. Ferner trifft es die zur Sicherung des Vermögens erforderlichen Massnahmen (Art. 221 SchKG).


Zeigt sich, dass die Konkursmasse ausreicht, um zumindest die Kosten für ein summarisches Konkursverfahren (ca. Fr. 4'000.--) zu decken, prüft das Konkursamt, ob das ordentliche Konkursverfahren durchzuführen ist oder ob dem Konkursrichter ein Antrag auf Durchführung des summarischen Verfahrens zu stellen ist.


Der Konkursrichter ordnet das summarische Konkursverfahren an:


Das summarische Konkursverfahren zeichnet sich dadurch aus, dass es einfach, rasch und weitgehend formlos ist. Vor allem aber ist es kostensparend, was sich für die Gläubiger im Ergebnis positiv auswirkt.


In der Praxis wird der Grossteil der Konkurse im summarischen Verfahren abgewickelt. Grundsätzlich wird dieses zwar ebenfalls nach den Vorschriften über das ordentliche Verfahren durchgeführt. Die Verfahrensleitung liegt jedoch ganz in den Händen des Konkursamts. Im Übrigen bestehen gegenüber dem ordentlichen Verfahren weitere Abweichungen, die der Beschleunigung des Verfahrens dienen. So finden in der Regel keine Gläubigerversammlungen statt (Art. 231 Abs. 3 SchKG).


Gesetzliche Grundlagen


Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1)

Einführungsgesetz zum SchKG
(EG SchKG; SRL Nr. 290)

Weisung des Obergerichts zur Berechnung des betreibungsrechtlichen Notbedarfs (SK 09 63)

Gesetz über die Organisation der Gerichte und Behörden in Zivil-, Straf- und verwaltungsgerichtlichen Verfahren (Justizgesetz; SRL Nr. 260)

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